awardmob.de - vers. 1.1
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:: Jumperlein ::

Jumperlin alias Helmut Danek hat unter dem Nickname "Brina" in den vergangenen Jahren den Zutritt zu den "eingeschworenen" Awardkreisen samt den dazugehörigen "geheimen Foren" gehabt.
Er gehört wohl neben dem Webmaster des awardmob.de zu den am meisten gehassten Menschen die sich in der verlogenen Awardwelt und den heuchlerischen First-Class-Möchtegern-Awardverleiher auskennen.
Im Spezial - Müllkippe Awardmob.de - gibt er seine Eindrücke, die er in den letzten Jahren von diesem Projekt gewonnen hat, wieder.

Autor: Helmut Danek
Datum: 06.06.2003

 


:::: Müllkippe Awardmob.de ::::

18.17 Gast-Kommentar:
        Datum: 06.06.2003

Nur allzu gerne wird wohl dieser Überschrift mit rumpfender Nase zugestimmt werden.

Nur allzu gerne möchten wir uns den Web- und Forenmaster des Awardmob.de in stinkender Kleidung eines schmutzigen Mullmannes vorstellen bzw. ihn in der Awardszene so darstellen.

Hat doch der Awardmob.de seit seinem bestehen in der Awardwelt nur für Aufregung und Unruhe unter den Awardvergebern gesorgt die den Mob wohl zur unbeliebtesten Institution in der bestehenden Awardwelt werden ließen - zum übel riechenden Sammeltrog der Gemeinheiten und Boshaftigkeiten - geächtet und in die Verbannung geschickt.
Um den Awardmob.de zu umschreiben, mochte ich gerne bei dem Bildnis der kloakenhaften Awardmüllkippe bleiben und in - Anlehnung an einer im Mobforum aufgetauchten Titulierung für Indexbetreiber - den Wasserwerkern - den Forenmaster Awardmob.de in die Rolle eines im Dreck suhlenden Mullwerkers versetzen.

Ungeachtet dessen, dass die Awardmüllkippe Awardmob eine fast magische Anziehungkraft auf die Bevölkerung von Awardstadt ausübt - ungeachtet dessen, das die angeschlossene Recyclinganlage in Form des Mobboards zur meistgehassten Einrichtung von Awardstadt geworden ist, frage ich mich, wer produziert den ganzen Müll der oft fast Brechreiz bei uns doch so sauberen Bürgern von Awardstadt hervorruft und uns vielleicht allzu schnell dazu verleitet naserümpfend das Gesicht zu verziehen und empört mit manikürten Fingern auf den schmutzigen Müllwerker zu zeigen der scheinbar lustvoll diese Awardkloake betreibt und den angehäuften Müll sortiert.

Ich gebe zu, es ist schon eine etwas eigenartige Idee, durch die Straßen von Awardstadt zu fegen und dort den Müll aufzusammeln und gar alte, vor Zeiten schon vergrabene, halbverrottete Ansammlungen von Giftstoffen wieder auszubuddeln und mahnend den Bürgern von Awardstadt unter die empfindliche Nase zu halten.
Wen störte es denn das die bis Dato verborgenen Giftstoffe miteinander reagierten, und uns ähnlich Dioxinen den Lebensraum vergällten… Wen störte es denn wenn dieser Dreck blasenartig wie vergorenes Methan örtlich an die Oberflache drang und für ein beißendes Gefühl in der Rachengegend sorgte.
Es war doch schließlich unseren ästhetikgewohnten Augen entzogen und beeinträchtigte den oberflächlich hübchen Anblick von Awardstadt fast gar nicht.
Außerdem - wofür hatte der liebe Gott denn den Hals erfunden.. konnte ich damit denn meine Augen nicht abwenden um die Landschaft zu genießen.
Wen störte es also..? Doch scheinbar nur diesen selbsternannten Müllmann der mit seinem lärmenden Müllwagen durch die Straßen zog und uns in unserer wohlverdienten Mittagspause störte - einer, der es wagt, uns vielbeschäftigte Awardstadtbewohner zu den unpassensten Zeiten mit diesen stinkenden Zeugen aus Vergangenheit und Gegenwart zu belästigen.

So verpönt diese, offensichtliche nicht zu verbergende Awardmüllkippe, diese ungeliebte, konzentrierte Ansammlung von Schmutz und Gestank, die Mullkippe Awardmob.de auch ist, sosehr haben sich auch unsere gewohnten Umgangsweisen mit dem Müll verändert.
Nicht mehr überall wird der produzierte Unrat vergraben oder einfach wild entsorgt. Immer öfter wird das stinkende Gemisch fein säuberlich in Behältnisse verpackt und an die Strasse gestellt im Wissen, das der lärmende Müllwerker des Morgens seine Runde drehen wird und im Laufe des Tages die uns wiederum belästigenden Recyclinganlagen anwerfen wird.

Immer öfter wird gar die Möglichkeit der kostenlosen Selbstanlieferung per Mailcontainer genutzt um die eigene Nachbarschaft sauber und geruchsfrei zu halten.
Warum diese Möglichkeit der Selbstanlieferung freilich fast ausschließlich des Nachts im Verborgenen genutzt wird um das vielleicht noch verwertbare Müllgut in aller Verstohlenheit abzustellen.. hmm.. vielleicht um ruhigen Gewissens ab Tagesanbruch wieder die Nase über den quälenden Gestank der von dieser Awardmüllkippe herüberweht, rümpfen zu können - um nicht mit dem Nimbus des Unreinen behaftet werden zu können. Zeichnet ihn nicht der weiße Kragen und das graue Jacket als gepflegter, umgänglicher und angesehenen Webdesigner - als ehrlicher fleißiger und ruhegebender Bewohner von Awardstadt aus.. ganz im Gegenteil zum…

…Müllwerker des Awardmob.de - diesem eigenartigen Individuum den wir uns nur allzu gerne in gummierter, orangefarbenen Latzhose mit weißen Besatz vorstellen.
Ein Mensch dem nichts lieber zu sein scheint als sich im eingesammelten und angelieferten Awardmüll zu suhlen, ihn zu sortieren und auf Verwertbarkeit zu überprüfen.
Verwertbar mit der Betonung auf "Wert", einen Wert der Awardstadt davor bewahren könnte, dass Awardstadt sich in Zukunft wegen umgriffener Verseuchung als nicht weiter bewohnbar erweist.
(Beispiele von verseuchten Awardgegenden sollten uns allen bekannt sein)

Wir alle glauben den Müllwerker zu kennen, wir gehen davon aus, das er den Gestank des Awardmülls schon mit den Poren aufgenommen hat und von ihm verseucht wurde, dass dieser Gestank ihm schon von Wiege an anhaftet.
Wir alle empören uns darüber, das die Umgangssprache im Awardmob sich in Form und Ausdruck einer Müllkippe angepasst hat - nun auch verbal störend durch unsere Straßenzüge hallt.
Und wieder fühlen wir uns belästigt in Awardstadt… belästigt durch den selbsternannten Müllwerker in seiner gummierten Latzhose.. Übelrieschend und schlechtgelaunt, ganz oben auf einem angesammelten Berg von Schmutz und Awardunrat.

Wir alle haben uns inzwischen daran gewöhnt, den Grund für das Müllaufkommen dem Awardmob zuzuordnen und ihn für unser oftmals krass unterbrochenes Wohlfühlen verantwortlich zu machen.
Warum sollten wir uns Gedanken darüber machen, ob schon bei der Konzeption von Awardstadt die falschen Wegweiser gesetzt wurden, welche zeitlich verschoben einem erhöhtem Müllaufkommen Vorschub geleistet haben. Messen wir der nicht wiederverwertbaren Awardverpackung gar mehr Bedeutung bei als den nahrhaften Inhalten?

Gäbe es die Mullkippe Awardmob nicht.. hätten wir dann ein schöneres Awardland.. ohne den beißenden Geruch aus der Ferne wahrnehmen zu müssen? - ganz nach dem Motto - wo kein Bewußtsein, da ist auch kein Platz für öffentliche Wahrnehmung.
Wäre nicht ein fortschreiten des Dornröschenweges ein Weg zu einem endlosen harmonischen Miteinander im Awardalltag.

Da wagt es der Mullwerker des Awardmob.de die Stellung des Märchenprinzes einzunehmen und uns aus dem hundertjährigen Schlaf zu küssen.
Er wagt es unsere Rezeptoren zu aktivieren uns den hässlichen Mull und den unsagbaren, die Schleimhäute reizenden Gestank wahrnehmen zu lassen. Und nun sollen wir in den Apfel beissen.. (ups.. das war ja eine andere Geschichte)… nein, nein.. nicht mit uns sauberen Bürgern von Awardstadt!
Wir finden andere Wege.. (nicht aus den Müll aber aus der verursachten Misere).

Wie im richtigen Leben haben wir Bürger von Awardstadt auch einfache Lösungen (oder waren es Losungen?).. was ist leichter als sich zu distanzieren...
Wir distanzieren uns nur allzu gerne von dieser Institution Awardmob.de...
Wir distanzieren uns von dem Web- und Forenmaster des Awardmob.de...
Wir distanzieren uns von dem ekeligen angehäuften stinkenden Bergen an Müll (wessen Müll?)
Was fallt leichter als distanzieren und ignorieren?

Doch wie im wirklichen Leben sind es oft diejenigen, welche sich am lautesten distanzieren, welche sich am wirkungsvollsten empören. Sie sind es oft, die den meisten Müll produzieren und am wenigsten zur Müllvermeidung beitragen weil sie einfach nicht mehr erkennen können, wessen Müll schlussendlich den störenden Gestank produziert und die Gemeinde erkranken läst.
Ihnen bleibt ja immer noch der stinkende Müllwerker in seine gummierten orangefarbenen Latzhose.. oder meinereiner..

...der einen Müllwerker kennen lernen durfte, der nicht aus allen Poren beißende Gerüche ausscheidet - der nicht nur Awardmüll im Sinn hat - der nicht nur verbohrt nach wilden Deponien sucht..

..sondern einen Menschen, unterhaltsam, witzig mit breitem Themenspektrum und einem erfrischenden, spritzigen Humor… eben einem Müllwerker wie man ihn braucht..genau wie leider auch die Müllkippe Awardmob.de.. so oder so…denn der Müll vergährt und kompostiert.. doch nur solange er gewendet wird...

Gruss
Das Jumperlein
aka Helmut Danek

P.S. Dieser Beitrag wurde explizit dazu verfasst und dem Awardmob zugesendet, um in die Spezials des Awardmob einzugehen - warum sonst :-)
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