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:: H. Danek ::

Unter dem Pseudonym "Brina" bekannt, mit vielen Aktivitäten.
Neben seinem eigenen Awardprogramm gehört er dem Kreis der Ladys um den interessanten Webring LayDeSign an.
Er zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß er frei von der Leber spricht und schreibt ohne sich von den Meinungszensoren beeinflussen zu lassen.
Dieser Beitrag erschien zunächst im AIF-Forum, der Meinungsbörse für die deutschen Awardvergeber und wurde kurzerhand jeder Diskussion entzogen indem der Thread nach einer beindruckenden Stellungnahme des Webmasters und Administrators des Boards geschlossen wurde!

Autor: Helmut Danek alias "Brina"
Datum: 09.01.2003

 


:::: Awardsiegel in Tarnfarbe ::::

18.17 Gast-Kommentar:
        Datum: 09.01.2003

Hallo geneigte Leser,

ich denke, zur Zeit gibt es kaum jemanden im Kern der Awardszene der nicht von den Unbilden, die sich zur Zeit hier im AIF abspielen, tangiert wird.

Unser AIF (ich erinnere: Award-Informations-Forum) - so wie es sich mir zur Zeit darstellt - hat sich meines Erachtens fortwährend Weiterentwickelt... Ob zum positiven oder zum negativen.. das vermag ich nicht zu sagen.. dies sollte ein jeder selber beurteilen.
Diese Einschätzung wird wohl von jedem von uns anders ausfallen - je nachdem was er erwartet - jenachdem wo der einzelne die Ziele definiert...
Und so bleibt mir nichts anderes übrig als eine Bestandsaufnahme zu machen, die meinem ureigensten Verständnis - meine eigenen, ganz persönlichen - Beobachtungen entspingt.

Ich entschuldige mich jetzt schon dafür, dass ich Einwirkungen von Außerhalb - dreist wie ich nunmal bin - ganz aussen vor lasse und mich auf ein Bild konzentriere, welches das AIF einem nur dort lesenden Besucher, zeichnen würde.
Sollte sich jemand wiedererkennen?.. ok.. soll er.. oft scheint es hilfreich sich selber einmal durch fremde Augen zu betrachten.
Das gibt auch die Gelegenheit, über sich selber wütend zu werden - und den Schreiber dieser Zeilen aussen vor zu lassen.. zu verschonen

Ich billige den nachfolgenden Zeiler keinerlei Ernsthaftigkeit zu.. es ist kein Beleg, etwas ändern zu wollen, was scheinbar nicht zu ändern ist..
Aber ich billige diesen Zeilen zu - bei dem ein oder anderen Amüsement hervorrufen zu dürfen.. auch das ist gewollt.. und mit dem gleichen Amüsement wurden sie geschrieben

Nundenn, blicken wir (oder vorerst nur ich) auf das AIF...
halten wir Rückschau... nehmen wir die Gegenwart unter die Lupe - an Zukunft wage ich nicht zu denken...


Vergangenheit:

Z
u meinen Anfängen im AIF (das liegt nun auch schon über 2 Jahre zurück) war das AIF eine Plattform, wo selbst ich als Awardneuling auf fruchtbaren Boden gestoßen bin.
Es gab genug Awardmaster die die Fertigkeit beherrschten, den Dünger anzurühren, um Pflänzchen wie mir ein saftig grünes Aussehen geben zu können.
Natürlich - wie in jedem frisch eingerichteten Garten - gab auch dort nicht nur humusreichen Boden.. auch der ein oder andere störende Stein kam zu vorschein.
Diese wurden aber in der Regel nicht zum werfen genutzt - zerrieben ergaben sie gerade genug Mineralien.. um die Awardlandschaft, zwar mit Stolpersteinen versehen, im großen und ganzen grün und durch verschiedenfarbige, manchmal recht eigenartige Gewächse zu einer im im Gesamtbild schillernden Wiese gedeihen zu lassen.
Ausgerupfte Planzen gaben ihren Platz frei und immer wieder konnte Neues gedeihen.
Selbst wenn mal ein Sturm oder Gewitter über diese AIF-Landschaft ging, es hatte Folgen, aber es war ein wesentlicher Teil dieser recht positiven Evolution.
Eine Evolution, die Nährboden für Neues war.

Leider, blühende Landschaften - das waren wohl immer nur Versprechen - nicht nur in der Politik.
Und die Politik erinnert mich nun daran, endlich zur Gegenwart zu kommen.
Eigenartiger Weise unterscheidet sich die AIF-Gegenwart kaum von der momentanen großen Politik. Gibt es Schwierigkeiten im Inneren - dann muß ich mir wohl Feinde im äußeren Umfeld suchen, wenn ich sie nicht lösen kann.

Jep, gute Lösung, den dort - im bösen Aussland - gibt es Feinde zu hauf.
Viele warten aus eigennützigen, aber ganz anders gearteten Gründen, nur darauf endlich die inneren Probleme des anderen zu analysieren..

Wundert es, daß manch ein Äusserer ganz andere als zu erwartende Probleme prognostiziert - auch er hat seine Ziele, eben andere.
Doch wozu sind denn Feinde da - wie sie dann von meinen Problemen ablenken, daß ist doch schließlich egal.
Aber nun zurück zum Thema, zum AIF und der


Gegenwart:

Wenn ich mich heute so im AIF-Forum umschaue, was begegnet mir nun statt Wiesen?

Steine, Steine und nochmals Steine...
Mittels Steine wurde eine Bastion errichtet um sich gegen den, (zufällig aufgetauchten) Feind in Sicherheit zu bringen.
Aus dem fruchtbaren Boden ist ein steiniger, trockener, fast bizzar anmutender Truppenübungsplatz geworden... jaja, der böse Feind.

In dieser unwirklichen Gegend wurden Schützengraben gebuddelt und Erdwälle aufgeschichtet um den Feind die Einsicht ins eigene Lager zu verwehren und vor einfliegenden Steinen sicher zu sein.
Aber eines, liebe Leser, eines ist gleich geblieben - es wird noch immer die schöne bunte Awardflagge der Anfangszeit hochgehalten.

Die Awardies im AIF sind fast ausnahmslos damit beschäftigt immer wieder neue Steine anzuschleppen um auch genug Munition zu haben diese dann ins böse böse Lager zu werfen.

Ja, und dann ist da noch der große AIF-Häuptling dem die Befehlsgewalt über seine Horden so gut gefällt, daß er ganze Wagenladungen an Wurfgeschossen abkippen läßt, um den (nun gewachsenen) neuen Sinn zu erhalten.
Um diese virtuelle Golanhöhe komme was wolle, zu halten.

Hmm Leutz, daß einzige Grün was ich derzeit ausmachen kann in dieser bizzaren Landschaft ist ab und an etwas Moss oder Flechten in den Ritzen des aufgehäuften Steinwalles.
Moos und Flechten, ein Indiez für unfruchtbaren Boden, für Kargheit, für fehlendes Licht.
Leider wurden ja die lichtspendenden Fackeln nun schon alle für verbale Brandsätze - gekleidet in unheimlich wichtige Botschaften, natürlich die Befehlkette einhaltend, genutzt.
Und der Aufmarsch geht weiter.. im Namen des Awards

Doch sollte sich in dieser nun kargen AIF-Landschaft mal ein Stengel an Grün den Weg durch den Untergrund geschlagen haben, ohoh - dann wird er schnell ausgerissen, zertrampelt, bevor es jemand der im Kriegsland selten gewordenen Zivilisten erspäht..

es könnte ja an frühere Zeiten erinnern, ein schlechtes Gewissen hervorufen - ob der verpassten Gelegenheiten

Und wir als alter Kämpfer - liebe AIFler - wir wissen, daß nichts dem Sieg mehr entgegensteht als fehlende Überzeugung, als ein Hinterfragen,

was tue ich hier überhaupt - wofür stehe ich - was kommt danach

Klar, wir stehen für Awards... natürlich für den Award


Noch Gegenwart oder schon Zukunft?

Was wäre aber die best ausgebaute Bastion gegen den "übermächtigen" Feind wert, wenn man nicht bereit wäre für eine Endlösung alle Register zu ziehen?
Steinewerfen - hmm, das wird ja langsam langweilig und der Feind wird auch einfach nicht Müde.
Also was tun - da muss ein richtig fetziger Partisanenkrieg her.. aber wie?

Natürlich haben die schlauen "Awardvergeber", nun sind sie ja zu Kriegsherren (-damen) befördert, auch daran gefeilt.
Eigentlich anderen Beweggründen folgend wurden schon in der Vergangenheit mit fremden, teilweise unverbrauchten, Mächten abkommen geschlossen.

Die Belege dieser Abkommen findest du ganz unten im AIF. Kleine Siegelchen - ups, auch der WHM, die ASA und viele andere sind dabei die ihre Unterstützung zugesagt hatten.
Ja, eigentlich wurden diese Beistandverträge zu einer Zeit unterschrieben, in der eine intakte Awardlandschaft, Nach- und Aufzucht der Awardplänzchen die Priorität hatte.

Aber wen kümmert es - Unterstützung ist Unterstützung, Ziele wurden ja nie soo genau festgeschrieben und außerdem, wer fragt denn schon danach???

So wurden also hinter diesen Buttons, Tunnel gebuddelt um auch das Umfeld zu infiltrieren, um Steine in andere Boards zu bringen und von dort aus den Krieg unterstützen zu können.
Gerade heute ist die Partisanenvorhut wieder in einem "befreundeten" Board" angekommen..

Wen kümmert es, ob dort noch Wiesen und Pflanzen ihr Zuhause haben - wen kümmert es, daß die dortigen Bewohner den Krieg nur vom Donnergrollen am Horizont kennen - ihn in ihrer irrigen Meinung, Awards hätten was mit Achtung und Gemeinsamkeit zu tun, vielleich garnicht wahrnehmen wollen.
Doch bringt man passende Uniformen für die Gärtner mit, ein paar passende Botschaften aus der Propagandaabteilung und schon werden aus den dort ackernden Bauerlümmeln, richtige, fast brauchbare Awardkrieger.
Rekrutierung ist angesagt... und bei den Dorfvorstehern wird dann angefangen.

Ein paar erfahrene Krieger werden reichen um auch dort die Dürre einkehren zu lassen und wir haben bewiesen, es läßt sich auch in Gräben leben - schließlich gibt es ja den alles bedrohenden und ach so übermächtigen Gegner.

Und so wurde aus dem AIF (Award Informations Forum) in den letzen Monaten ein ABC (Antiaward-Basis-Camp) oder gar bald Hauptquatier denn die Evolution kommt nie zum Stillstand

Ja Leutz, so oder so ähnlich sehen meine Beobachtungen aus. Nicht rosig, nicht ganz real - für machen ein Grund um wütend zu werden (vielleicht gar auf den Verfasser?), manchen entlockt es Unverständnis und ich bin auch überzeugt, es wird sich auch drin gesult und gelabt.

F
ür mich war das Schreiben dieser Zeilen, ganz einfach nur nötig und amüsierend.
Vielleicht sollten wir uns aber nun ganz anderen Themen zuwenden - vielleicht die Kriegstreiberei der Amis.. oder beschäftigen wir uns mit dem Israel-/Syrienkonflikt - wäre doch mal was anderes.. odda?


Zukunft:

Hier bleibt viel Raum für eigene Gedanken... aber büdde.. nicht abweichen von der vorgegebenen Marschlinie!!

Es grüßt Euch,
Brina (im Kampfanzug hinter der Tastatur sitzend)
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Web-Award-Runner