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:: Hinweis ::

Die Auflistung der Indizes erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Die Bemerkungen zu den Indizes gibt lediglich die subjektive Meinung der Autoren wieder und soll Tendenzen aufzeigen.

Stand: 10.09.2001
 

:: 25.01.2003 ::

Zur Zeit kann jedem Menschen, sollte er wirklich noch an der Bewerbung für Award-Bildchen interessiert sein, sich auf den Pages umzusehen die er gerade besucht, um festzustellen, ob der Webmaster ein Award-Bildchen im Angebot hat.
Der Hinweis auf Indizes wäre bestenfalls ein Hinweis auf einen Pfuhl von Boshaftigkeit und überheblichen Selbstdarstellern.
Sollten Sie trotzdem den Drang nach gelisteten "Bildchen" verspüren so suchen sie die Index-Datenbanken auf - hier wird ihnen wenigstens seitens der Indexbetreiber nichts vorgemacht!

Im Januar 2003
- Kurt Rose - Webmaster

 


:::: Award-Indizes ::::

Award-Indizes - was ist das eigentlich?
Diese Frage stellen gerade die neuen Entdecker des Phänomens INTERNET immer wieder und bekommen auch gleich die Antwort auf den Homepages der Mitglieder der "seriösen" Awardindizes geliefert.

Häufig finden sich dort auf den Awardsektionen Texte die sinngemäß wie folgt lauten:
"Diese (meine) Awards wurden den strengen Aufnahmeregeln der - es erscheinen die Index-Logos wie Trophäen präsentiert - unterzogen und bürgen so für eine seriöse Awardvergabe."
Als unkritischer Statist auf der Award-Showbühne bin ich jetzt tief beeindruckt und wage bei soviel Seriösität kaum noch weitere Fragen zu stellen.
Wir aber lassen uns ausnahmsweise nicht beeindrucken und suchen nach Antworten auf die folgenden Fragen:

Was ist ein Award-Index?

Ein Award-Index lässt sich zunächst sehr einfach mit einem Suchkatalog vergleichen.
Benötige ich Informationen zu einem Thema gebe ich z.B. unter Google einen bestimmten Suchbegriff ein und schon werden mir die Pages angeboten, welche sich mit den von mir gesuchten Themen mehr oder weniger ausführlich beschäftigen.
Bei einem Award-Index habe ich es als Benutzer insoweit einfacher, als daß ich direkt alle dort aufgenommenen Award-Verleiher mit ihren Awards und den entsprechenden Links zu deren Pages aufgelistet bekomme.

Wo liegt aber der Unterschied zwischen einer Suchmaschine und einem Award-Index? Nun, dieser Unterschied ergibt sich aus den Aufnahmebedingungen.
Eine Page wird in den meisten Suchmaschinen ohne Prüfung auf Inhalt in die Datenbank aufgenommen und gelistet. Die Aufnahme in einen Award-Index ist da schon u.U. an gewisse Bedingungen und Regeln, die von Index zu Index sehr unterschiedlich sein können, gebunden.

Zum einen gibt es Award-Indizes, die ohne Prüfung des Award-Masters den Award in ihre Datenbank aufnehmen, zum anderen haben die Index-Betreiber gewisse Aufnahmebedingungen die der Awardverleiher erfüllen muß, will er seinen Award in diesem Index aufgenommen sehen.

Daß diese Aufnahmebedingungen von Index zu Index sehr unterschiedlich sein können wurde bereits erwähnt, die folgenden Grundvoraussetzungen sind aber bei (fast) jedem dieser Indizes gegeben:
Der Awardverleiher verpflichtet sich, seine Verleihung mit einer entsprechenden Laudatio zu begleiten und die von ihm ausgezeichnete Page entsprechend zu präsentieren. Weiter verpflichtet er sich, erhaltene Awards auf seiner Page in einem würdigen Rahmen zu präsentieren.
Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer Bedingungen die bis inīs Extreme reichen wo selbst dem Award-Master vorgeschrieben wird, wie seine eigene Page auszusehen hat will er in den Index aufgenommen werden.

Daß sich aber diese Indizes das Attribut SERIÖSITÄT zu einem Markenzeichen mit Rechtschutz machen wollen ist irrational und täuscht den gutgläubigen Award-Bewerber.
Abgesehen davon, daß sich auch unter einem "feinen Nadelstreifen" manch unseriöser Zeitgenosse verbirgt - wie steht es eigentlich mit der Seriösität dieser Leute, wenn sie einem Award-Master, der NICHT zu diesen Indizes gehört, damit indirekt als "UNSERIÖS" diffamieren wollen?

Jeder Award-Bewerber, der sich eingehend mit der Page des Award-Masters, um dessen Award er sich bewerben möchte, befasst, ist selbst in der Lage, die SERIÖSITÄT des Award-Masters zu erkennen.
Es ist schon belustigend zu sehen, wie einige Award-Master doch ganz offensichtlich an ihrer eigenen Seriösität zweifeln oder wie ist es sonst zu erklären, daß ihnen īzig "Seriösitäten-Siegel" ihre Seriösität erst bescheinigen müssen?
Braucht man überhaupt einen Award-Index?

Wäre die verzeihliche, menschliche Eitelkeit nicht so "fordernd", könnten wir diese Frage mit einem klaren NEIN beantworten.
Der Ausspruch im Freundeskreis "...komm, Du mußt doch zugeben, daß mir die Sache gut gelungen ist...", ist eigentlich nichts Aussergewöhnliches - einen fremden Menschen aber unter der gleichen, indirekten Fragestellung um seine Anerkennung in der Form seines Awards zu bitten, ist doch schon etwas ungewöhnlich; eben eine "kleine" menschliche Schwäche aus der Eitelkeit heraus geboren und wer kann sich schon davon ausnehmen.

Unter der Berücksichtigung dieses Aspektes hat ein Award-Index sicherlich seine Berechtigung - nur, und das ist die entscheidende Frage: "gilt das auch für die Form, in der heute die meisten Indizes geführt werden?". Ich denke nein.

Als Indikator für meine Einstellung mag auch der Umstand dienen, daß z.Zt. neue Award-Indizes wie Pilze aus dem Boden schiessen - die Szene hat offensichtlich erkannt, daß irgendetwas nicht mehr stimmt -
und was nicht mehr stimmt ist der Umstand, daß jeder Index seriöser als der Andere sein will. Das davon angesteckt auch die Award-Master bereits untereinander einen Standesdünkel zelebrieren kann keinen mehr verwundern.
Für den Award-Bewerber ist dieses ganze "seriösen Geschwafel" ein Schmarren... für ihn wäre es viel wichtiger zu erkennen, welchen Index er aufsuchen könnte um den Award-Master zu finden, der bereit dazu ist, sich mit seiner Homepage, entsprechend dem AUGENBLICKLICHEN Stand und der AUGENBLICKLICHEN Qualität derselben, zu befassen.

Was heisst das aber im Klartext?
Sinnvoll wären nach Ansprüchen geordnete Award-Indizes etwa nach dem Muster:

Anfänger, Fortgeschrittene, gehobene Ansprüche, höchste Ansprüche und himmlische Ansprüche (ja, dafür gibtīs auch einen Index ;-))

So könnten Award-Master und Award-Bewerber MITEINANDER wachsen - und Beispiele für dieses Wachsen gibt es nun genug, nur die meisten "Gewachsenen" erinnern sich heute ungern an ihre Wurzeln was nichts mehr mit verzeihlicher, menschlicher Eitelkeit zu tun hat, sondern eine ausgesprochene Charakterschwäche ist.

Selbstverständlich wird soetwas nicht entstehen - jeder der Index-Betreiber will doch den "seriösesten, anspruchsvollsten, mit den schönsten Awardgrafiken gefüllten" Index führen. Auf der Strecke bleibt natürlich der Award-Bewerber.

Wer leitet einen Award-Index?

Um einen Award-Index zu gründen und zu leiten bedarf es keiner besonderen Genehmigung oder Prüfung. Jeder der Lust und Laune hat kann prinzipiell einen Index gründen und, wenn dann noch ein paar Freunde im Web vorhanden sind, kommen auch gleich einige Awards dazu.
So einfach machen es sich die meisten Index-Betreiber aber nicht. Hier steckt häufig sehr viel Arbeit und noch mehr Idialismus dahinter.
Als Beispiel möge hier Solaris RA dienen. Er hat in einer Zeit wo andere Award-Master und Index-Betreiber nur mit leeren Worten hantierten Taten sprechen lassen. Er gehört zu den wenigen Index-Betreibern, denen die Awardszene tatsächlich Dank schuldet.

Scheinbar haben aber einige Index-Betreiber in ihrem Seriösitäten-Geplänkel den Blick für die Realität verloren und versuchen der Awardverleihung einen Stellenwert zu geben, den diese in der Form, wie sie es sich vorstellen, NIE erreichen wird.
Sollte eine Awardverleihung auch nur ansatzweise den Stellenwert einer Auszeichnung wie etwa eines Oscars, Musicawards usw. erhalten, wären ganz andere Strukturen und Gremien von Nöten als seriöse und unseriöse Index-Betreiber!

Wer prüft eigentlich die Seriösität des Indexbetreiber?

Das ist eine Frage die man nicht beantworten kann - ausser man sagt: "sie prüfen sich selbst!".
Die Meinung, die Mitglieder der Indizes kontrollieren und bestimmen die Richtung eines Indizes ist falsch - sie halten sich i.d.R. ganz zurück, will man sich doch nicht durch ein falsches Wort den Aufstieg in höhere Regionen verbauen.
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